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Antwort von Nicht-Herr-D’Avis

Als Antwort auf mein Beschwerdeschreiben kam heute dies E-Mail:

Sehr geehrter Herr Meier,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Herrn D’Avis zu schreiben. Herr D’Avis hat mich damit beauftragt, Ihr Anliegen zu prüfen. Daher antworte ich Ihnen heute direkt.

Ich entschuldige mich vielmals für den Ausfall des Systems. Für die entstandenen Kosten habe ich Ihnen eine Gutschrift von 10,00 EUR hinterlegt. Diese Gutschrift sehen Sie in den kommenden Rechnungen.

Sie haben am 02.03.2010 auch den erneuten Einzug bei dem Support veranlasst. Die offenen Posten sind damit beglichen und der Vertrag ist vollständig freigeschalten.

Ich freue mich, wenn ich damit eine faire Lösung gefunden habe und bitte Sie um Ihr Verständnis, dass Ihnen Herr D’Avis nicht persönlich geantwortet hat.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Breitkreutz
1&1 Internet AG

Ich bin zwar etwas enttäuscht, dass Herr D’Avis mir nicht persönlich geantwortet hat, das habe ich aber auch so erwartet. Mit der Gutschrift auf meine nächste Rechnung kann ich so prima leben. Der Betrag übersteigt sogar meine Ausgaben durch den Hotline-Anruf bei 1&1 (Wenn man mal die verlorene Lebenszeit außer acht lässt).

Fazit: Sich bei Herrn D’Avis von 1&1 zu beschweren lohnt sich. Ob das nun jedoch Augenwischerei ist um einen schlechten Service zu vertuschen und mit Gutschriften auszugleichen möchte ich zur Diskusion stellen. Zumindest hat man als Kunde das Gefühl eine Anlaufstelle zu haben, die ein offenes Ohr hat, was Probleme dieser Art angeht.

…und die Gitarre war noch warm

Ich weiß, dass ich im Moment recht wenig Input von mir und meinem Leben weiter gebe. Das liegt daran, dass ich mich in meiner Freizeit hauptsächlich im Moment auf folgende drei Dinge konzentriere:

  1. Vorbereitungen für die Geburt meiner kleinen Tochter treffen
  2. Zeichnen und mich entspannen
  3. Das Gitarrenspiel erlernen.

Beim letzterem merkt man so langsam erstee Lernerfolge. Bis ich allerdings so gut (oder schnell) wie dieser Herr hier werde, dauert es aber vermutlich noch eine Weile:

Artiger Freitag vom 29.01.2010

Der Artige Freitag hatte eine ganze Weile große Aussetzer. Ich hoffe ich bekomme ihn nun wieder etwas regelmäßiger hin ;) . Diese Skizze entstand am 23.01.2001. Um sie zu erstellen benötigte ich ca. 15 Minuten.

Arbeitsplatzgestaltung

Über die Zeit nimmt mein Büro langsam Formen an. Auch an Dekoration darf es nicht fehlen. So zum Beispiel das kleine Bücherregal mit Dämonenschädel. Hier im Bild:

Die Reise zum Saturn Teil 3

Nach dieser Aktion hatte endlich alles funktioniert. Ich konnte meine Daten sichern und Windows 7 auf meinem Rechner installieren. Alles verlief problemlos. Bis mich ein leichtes Hungergefühl überkam. Ein Lieferservice musste her und dafür musste wiederum Bargeld her. Deshalb führte mich meine Reise zur nächstgelegenen Bank. Vor dem Geldautomaten blickte ich in mein Portemonnaie. Dort wo meine Karte liegen müsste: Gähnende Leere. Auch in allen anderen Fächern und in Meinen Mantel oder Hosentaschen ein aufdringliches Nichts.

Was war passiert? Hat ein gewitzter Dieb mir die Karte gestohlen? Hatte ich sie zuhause liegen lassen? Mit den Einkäufen von Gestern vielleicht? Ein Anruf bei meiner Freundin brachte die düstere Gewissheit: die Karte bleibt vorerst verschwunden und mein Magen leer.

Mit leeren Magen kann man sich aber bekannter maßen am besten konzentrieren und so ging ich den ganzen gestrigen Tag noch einmal durch und da viel mir wieder diese Szene ein:

Das Umtauschen verlief auch soweit problemlos. Jedoch ertönte beim verlassen der Kasse einer dieser netten schrillen Piepstöne, die potentielle Diebe enttarnt. Meine Verwirrung war groß und ich wurde quasi noch beim Bezahlprozess von einem Sicherheitsbeamten aufgegriffen, der mich aufforderte mitzukommen.

Und meine EC-Karte? Nun die hat der Sicherheitsbeamte nicht gebeten mitzukommen. Und ich hab wohl in der Verwirrung nicht dran Gedacht. Zu groß war meine Erfurcht von einen Sicherheitsbeamten aufgegriffen zu werden. Ein Anruf beim Saturn bestätigte das auch. Also führte meine Reise ein weiteres Mal in den Saturn. Diesmal ohne Elektrogeräte. Ich war sehr angepisst und um keine Probleme mit der Sicherheitsschranke zu bekommen wär ich fast sogar nackt gegangen.

Und so schließt sich dieses Kapittel meines Lebens.

Vorerst.

Denn bei normalen Leuten endet eine Odyssee hier. Mein Leben bleibt aber spannend.

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