Schicksal?
Wie kommst du denn bitte auf den Gedanken es könnte Schicksal sein? Wäre es so, müsste ich es doch hinnehmen.
Kennst du die Geschichte von Adam und Eva? Ich denke genau das ist es, was das Buch Genesis uns mitteilen will: Gott erschuf die Erde und ein Paradies für Mann und Frau. Die einzige Bedingung: Sie sollen sich mit ihren Schicksal abfinden. Netter Plan. Funktioniert aber nicht. Eva beschließt , getrieben durch den Teufel, die Schlange, den Apfel zu essen und – voilà – Adam und sie sind ab sofort ihres eigenes Glückes Schmied – wobei Adam in der ganzen Geschichte auch nur sein durch Eva neu gestaltetes Schicksal hinnimmt.
Gott gibt nur. Aber der Teufel handelt.Nein! Ich lasse mich nicht weiter umherschubsen. Ich lasse mich nicht zum göttlichen Spielball machen wie dieser Odysseus. Dann bin ich doch viel lieber selbst Teufel und folge meiner eigenen Bestimmung. Ich öffne viel lieber Türen, anstatt sie mein Leben lang nur anzustarren. Auch wenn das bedeutet, dass ich bis zum Äußersten gehe. Und das erledigen muss, was Adam damals nicht erledigen konnte.
Killerfetzen 1: Bestimmung
Ein kurzes G-Dicht
Der G-Weg
Zum G-PunktFührt mit dem G-Stock
Durch den G-Wald.- Marcus Meier
Merzmensch hätte sich G-Freud!
Sehr geehrter Herr D’Avis von 1&1
ich möchte eine kleine Beschwerde einreichen, weil unter der Kostenpflichtigen Kundenhotline von 1&1 heute die Mitarbeiter nicht in der Lage waren mir zu helfen. Es ging um folgendes Problem: Mit einer Rechnung bin ich in Verzug geraten. Dies passierte weil die Mails der Rechungsstelle von 1&1 zusammen mit den anderen Newslettern von 1&1 in den Spam gerutsch sind. Ich habe den Rückstand erst heute bemerkt, als mein Festnetzanschluss gesperrt wurde. Da ich die Zugangsdaten für mein 1&1 Zugang nicht mehr griffbereit habe, bzw. das Passwort wohl so geändert habe, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, habe ich beschlossen die kostenpflichtige Hotline anzurufen. Da mein Telefon gesperrt ist, mache ich das natürlich über mein Mobiltelefon. Bei der hotline gebe ich erst 3-Mal meine Kundennummer über das Telefon ein. Die Roboterfrau am anderen Ende nennt mir Permanent mehrere Nummern zu wenig, also gebe ich Meine Kundennummer per Sprache weiter. Dei Roboterfrau versteht mich (entgegen meiner Erwartungen) Sie bestätigt mir auch direkt im nächsten Schritt, dass ich offene Kosten habe und sie mich, sofern ich das wünsche mit einem Berater verbinden könne, der mir weiterhelfen kann. Ich willige ein. Nach knappen 3(!) Minuten in der Warteschleife wurde ich weitergeleitet in… die nächste Warteschleife. Dort verbringe ich weitere 2(!) Minuten. Dann eine menschlich anmutende Stimme. Sie ist unsicher. Ich schildere Ihr meinen Fall. Sie jedoch bedauert mir mitteilen zu müssen, dass es gerade Umbauarbeiten gibt und er darum meinen Fall nicht bearbeiten kann. Ich lasse nicht locker und bitte ihn sich wenigstens eine Notiz zu machen, das die Buchung noch einmal erfolgen solle. Er sagt: das kann er nicht machen. Auf meine Frage “warum?” weicht er aus. Sagt ich solle es noch einmal in einer Stunde versuchen.
Ich möchte mich hiermit also beschweren, dass ich für 10 Minuten die Mobilpreise aus dem Netzt von T-Mobile bezahlen musste, ohne das mir in meinem doch recht simplen Anliegen (Das nochmalige Abbuchen des Rechnungsbetrages und das mir Zusenden meiner Benutzerdaten) geholfen werden konnte.
Ich bin nicht zufrieden!
Mit freundlichen Grüßen
Marcus Meier
Kundennummer: KXXXXXXXXX
Ohne Titel
Dies ist ein Gedicht für Deborah,
Mit der ich versuche auch in nebligen Zeiten
Den Blick in unsere gemeinsame Zukunft
Nicht abschweifen zu lassen.
Ich spüre deine Liebe,
Wenn deine zarte, empfindsame Haut sich gütig
An meine rauen Kanten schmiegt.
Halt suchend,
Sicherheit fassend,
Schutz ertastend.
In Situationen großer Ungewissheit
Schenken wir den Menschen, die wir lieben
Leider oftmals zu wenig Aufmerksamkeit,
Obgleich sie diese dringend brauchen.
Um sie nicht zu verunsichern – nicht zu verletzen.
Du erträgst es
So unschuldig, so jung.
Und doch: In den wichtigen Momenten
So überraschend stark und unendlich geduldig.
So schreibe ich diese Zeilen für die Aussicht, für die Zukunft,
Für dich, meine Deborah,
Die Frucht unserer unendlichen Liebe
In deinem Leibe tragend.
Angst
Die Angst ist ein gewaltiges Monster. Es haust in unserem Schrank und lebt unter unserem Bett – ist immer in unserer Nähe, und gerade wenn wir uns sicher fühlen, steht es direkt hinter uns.
Während dieses Monster im Kindesalter noch eine sehr reale Form annahm, wird die Angst im Laufe der Jahre immer abstrakter, obgleich die Gefahren, die es in sich birgt, an Wirklichkeit gewinnen: Es geht nicht mehr um ein Biest mit rotglühenden Augen, das einen nachts verfolgt. Als Erwachsener hat man vor anderen Dingen Angst: “Ist mein Job gesichert?” oder “Habe ich genug Geld zum Überleben?” Neue Alpträume, die uns verfolgen. Das Ungewisse ist das, was uns das Fürchten lehrt.
Die Angst ist ein gewaltiges Monster. Es haust in unserem Schrank und lebt unter unserem Bett – ist immer in unserer Nähe, und wenn wir uns ihm nicht stellen und es bezwingen, schnürt es uns die Kehle zu!